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Übergewicht ein Gesundheitsrisiko?

Hat man nun als “Dünner” eine höhere Lebenserwartung oder ist es vielleicht doch von Voteil ein wenig beleibter zu sein? Die eine Studie hat ergeben, dass Untergewichtige länger leben. Dann erfährt man in letzter Zeit aus neueren Untersuchungen, dass es doch gesünder sei ein leichtes Übergewicht zu haben.

Heute wird häufig der Body-Maß-Index als Anhaltspunkt für ein optimales Gewicht gewählt. Dieser Index zeigt uns abhängig von der Körpergröße einen weiten Toleranzbereich für ein “gutes Körpergewicht” auf und soll uns als Maß dienen. Wieso kommt es aber zu den oben angesprochenen, widersprüchlichen Aussagen bezüglich des Gesundheitsrisikos?

Die Zusammenhänge stellen sich, wie häufig, nicht ganz so einfach dar. Unsere Fettdepots sind nicht nur eine passive Speckansammlung im Körper für “schlechte Zeiten”. Sie beteiligen sich auch aktiv am Körperstoffwechsel und produzieren Fettsäuren im Blut. Und dies besonders intensiv, wenn diese Depots im Bauchraum oder an den inneren Organen angesiedelt sind. Man spricht vom Apfel- oder Birnentyp, hat sich der Speck im Bauch- oder mehr im Hüftbereich angesiedelt. Vom Übergewicht mit einem “Bäuchlein”, also beim Apfeltyp, geht ein höheres Risiko an Herz- oder Kreislaufstörungen zu erkranken aus. Mit dem Taille-Hüft-Quotient lässt sich das Gesundheitsrisiko durch die Körperfettverteilung am eigenen Leib gut bestimmen.

Nach dem heutigen Erkenntnisstand ist es der Gesundheit nicht zuträglich untergewichtig zu sein. Unbestritten ist starkes Übergewicht bzw. extremes Untergewicht sehr ungesund. Der Normalgewichtsbereich nach dem BMI ist aus medizinischer Sicht ein Anhaltswert. Noch wichtiger ist es aber, dass der Taille-Hüft-Quotient stimmt.

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